Der Palmesel unserer WG

Gepostet in Allgemein, Bernie, Feldkirchen, Klagenfurt

Seit Palmsonntag hat unser Bernie einen neune Spitznamen – er ist der Palmesel. In Kärnten gehört diese Bezeichnung zu den österlichen Grundbegriffen, für Restösterreich sei erklärt, dass ist jener Mitbewohner, der als letzter aus den Federn kommt.

Doch unser Langschläfer-Erdmännchen hat sich für die kommenden Tage noch einige andere Brauchtümer vorgenommen – schließlich wird Tradition im Dreimäderlhaus gelebt. Entsprechend musste er nach der Palmweihe mit seinem Palmbuschen drei Mal ums Haus laufen – um dieses und seine Bewohner für das kommende Jahr zu schützen.

Hier Bernies weitere Bucketlist für die Osterfeiertage: 

Vor dem Gründonnerstag graust es Bernie schon, genauer vor dem Essen, welches Julia für ihn kocht. Wer mag denn auch schon Spinat? Ein weiterer Plan für diesen Tag: Herausfinden, aus welchem Grund die Kirchglocken an diesem Tag nach Rom „fliegen“ und die Ratschen, vor allem am Karfreitag, bei den Prozessionen das läuten übernehmen.

Der Karfreitag ist ein strenger Fasttag, auch für Bernie. Seine Aufgabe an diesem Tag: nicht naschen! Auch wenn die Vorbereitungen für die Osterjause schon auf Hochtouren laufen. Bernie findet es aber richtig gemein, alles für die Jause herzurichten, die Eier zu färben und den Reindling zu backen, aber nicht einmal kosten zu dürfen.

Am Karsamstag wird der Korb mit der Osterjause in die Kirche zur Fleischweihe gebracht. Quasi eine letzte Sporteinheit vor dem großen Festmahl. Traditionell werden in der Nacht auf Ostersonntag nicht nur Böller geschossen, sondern auch die Osterfeuer entzündet und gefeiert. Bernies Plan: Sich die Ohren zuhalten!

Noch mehr freut sich Bernie aber auf Ostersonntag, denn dann gibt es nach der Auferstehungsfeier endlich die g’schmackige Osterjause mit dem traditionellen Osterschinken, Würsten und gefärbten Eiern. Der Plan: Essen und genießen! Und hinterher ein Nesterl suchen!

Übrigens: Nicht nur Bernie stört das endlose Warten auf die Jause, auch Lisa und Michelle halten es kaum aus. Daher verbringen die die Tage bis zum Osterfest in der Toskana.

In Cinque Terre lässt es auch ganz angenehm auf Ostern warten
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